Aktuelles vom Projekt

Ob Presseberichte, besondere Veranstaltungen, Seminare oder neue Kooperationspartner. Hier erfährst Du alles, was rund um das Erst-Wahl-Helfer*innen-Projekt passiert.

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Die Erst-Wahl-Helfer*innen der Caspar-Voght-Schule in Rellingen haben für ihre Mitschüler*innen eine Wahl simuliert. Ihr Wissen haben sie weitergegeben und damit einen Beitrag zur Wahlbeteiligung in ihrer Stadt geleistet. Unsere Meinung: Fantastisch, weiter so!

Das Pinneberger Tageblatt berichtete am 03.05.2018 über das Engagement der Jugendlichen.

"Simulation der Kommunalwahl"

von shz.de

Esther Eickhoff sitzt vor der Wahlurne, um ihre Mitschüler über das korrekte Vorgehen bei der Wahl zu informieren. Die 17-Jährige gehört zu zwölf Schülern des 11.  Jahrgangs, die sich zu Erstwahlhelfern haben ausbilden lassen. Die Oberstufenschüler der Caspar-Voght-Schule (CVS) hatten zuvor an einer Wochenend-Infoveranstaltung vom Haus Rissen in Hamburg teilgenommen.

Mit ihrem Hintergrund-Wissen simulierten sie eine Kommunalwahl ihrer Schule. Die Mädchen und Jungen werden die Ergebnisse dann im Matheunterricht mit den „offiziellen“ Ergebnissen im Zuge ihres Themengebiets Stockastik in Relation setzten und auswerten.

„Wir möchten die Jugendlichen auf ihr Leben nach der Schule vorbereiten“, erläuterte Knut Leweke (kleines Foto), Oberstufenleiter an der CVS. Auch vor dem Hintergrund, dass die Schüler kein Wirtschafts-, sondern ein Biologie- und Geschichte-Profil belegt hätten, ginge es darum, „die Welt in die Schule zu holen“.

Das Thema passt ins Unterrichtkonzept, da sich die Jugendlichen gerade mit dem Thema Erheben von Daten, Dinge vergleichen und Prognosen ableiten im Mathe-Unterricht beschäftigen. Die Unterrichtseinheit soll die Schüler unter dem Motto „Politik konkret“ motivieren, zur Wahlurne zu gehen. „Es handelt sich bei der Gemeinde Rellingen um eine Kommune, die viel für die Schüler tut“, erläuterte Leweke. Die Schüler wüssten dies zu schätzen, wenn sie beispielsweise Rechner erhielten oder die CVS mit WLAN ausgestattet würde.

Alexander Francke (17) berichtete, wie weitere Schüler vom Projekt profitiert zu haben. Sie hätten während ihres Seminars im Haus Rissen gelernt, sich in die Rolle eines Kommunalpolitikers hineinzuversetzen. Sie beschäftigten sich beispielsweise im Zuge einer Kostenanalyse mit der Frage, ob es sinnvoll sei, ein Wasserwerk zu erneuern.

Die Jugendlichen hatten während ihres Simulationsprojekts sämtliche Wahlstationen aufgebaut, um selbst zu wählen sowie die Mitglieder ihres Jahrgangs (50 Personen) wählen zu lassen. Die Jugendlichen legten anstelle von Personalausweisen Schülerausweise vor. Zwei Schüler überprüften die Wahlbenachrichtigung und verglichen die Namen der Wähler mit den Namen im Klassenverzeichnis.

Thies Ingwersen (17) und Larissa Sander (16) berichteten, beim Projekt viel Hintergrundwissen erworben zu haben. Es sei unter anderem deutlich geworden, wie aufwendig es ist, einzelne Stimmen auszuzählen. Auch bei der Kommunalwahl am 6.    Mai beteiligen sich alle Projektteilnehmer als Wahlhelfer. Die Schüler werten schließlich nicht nur das Datenmaterial aus, sondern beurteilen es auch mit einer Stellungnahme. Das Projekt ermöglicht es den Jugendlichen, eine Ersatzleistung zu erbringen: Statt eine Klausur zu schreiben, dürfen sie beispielsweise ein Referat halten oder eine schriftliche Ausarbeitung abgeben.

– Quelle: https://www.shz.de/19742991 ©2018

Es geht wieder los! Die ersten Jugendlichen lassen sich durch Erst-Wahl-Helfer zu Wahlhelfer*innen ausbilden. Am 6.5. werden sie die Wahllokale ihrer Gemeinden bereichern und ein Statement für die Beteiligung von Jugndlichen an Demokratie und Gesellschaft setzen.

Das Seminar am 03. und 04. April im Haus Rissen war der Auftakt von insgesamt sechs Seminaren.

Am ersten Seminartag haben sich die Teilnehmer*innen in einem Rollenspiel zur Kommunalpolitik über die Entscheidungen, die in Gemeinderäten und -versammlungen getroffen werden, schlau gemacht und sind selbst in die Rolle von Kommaulpolitikern geschlüpft.

Das Jahr ist noch jung und doch können wir bereits mit großen Neuigkeiten aufwarten. Erst-Wahl-Helfer geht in die nächste Runde. Zur Kommunalwahl in Schleswig-Holstein am 6.5.2018 werden wieder zahlreiche Erst-Wahl-Helfer*innen an den Start gehen.

Dabei werden wir wachsen. Das heißt, dass wir zu diesem Durchgang weitere Städte und Gemeinden im Projekt begrüßen dürfen. So werden in Büchen und Schwarzenbek, genauso wie in Nordfriesland viele Jugendliche bei ihrer ersten Wahl im Wahllokal stehen und sich engagieren. Auch im Umkreis Hamburgs werden wieder viele Städte und Gemeinden dabei sein. Ahrensburg, Elmshorn, Pinneberg, Quickborn und Wedel sind nur einige der Städte, die sich am Projekt beteiligen. Wir wollen wieder so viele engagierte Erst-Wahl-Helfer*innen wie möglich in die Wahllokale bewegen.

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